ZIEL: EMOTIONEN STÄRKEN

Meine Reaktion auf unerwünschtes Verhalten

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Wenn unsere Kinder etwas tun, das sie nicht tun sollen (Die Wand anmalen, Rumzappeln, das Essen auf den Boden werfen) fühlen wir uns oft dazu verleitet zu schimpfen.
Doch Studien haben belegt, dass Schimpfen langfristig weder zu verbessertem Verhalten noch zu einer bessern Eltern-Kind Beziehung noch zu einem guten Selbstwertgefühlt führen.

Bevor wir also Schimpfen sollen wir einen Moment überlegen:

  • Warum verhält sich mein Kind so?
  • Was könnte ich meinem Kind jetzt beibringen?
  • Wie kann ich das am Besten tun?
Beispiel: Kind zappelt herum und schüttet das Glas um
  • Warum: Das Kind könnte nicht ausgelastet sein oder es möchte Aufmerksamkeit oder ihm ist langweilig
  • Was möchte ich ihm vermitteln: Das Kind soll je nach Alter Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein lernen. Es soll sich in Worten ausdrücken lernen um das zu erreichen was es in dieser Situation braucht.
  • Wie kann ich ihm jetzt helfen: Du kannst z.B. sagen: „Du bist ungeduldig, weil du schon so lange darauf wartest, dass wir rausgehen. Es ist aber nicht schön, wenn wir dann den ganzen Boden voller Saft haben und ich erstmal wischen muss. Gibt es nicht etwas das du spielen kannst während du auf mich wartest? Wie wäre es mit deiner Werkstatt? Komm und jetzt gehen wir raus damit du dich austoben kannst.“ Schau deinem Kind dabei in die Augen und warte seine Reaktionen ab.